Was mach ich hier eigentlich?

Viele Menschen fragen sich, was mach ich eigentlich auf dieser Welt?

Sie beobachten, was an ihren Arbeitsplätzen vor sich geht, wie Kollegen gemobbt werden oder einfach nur ungerecht behandelt. Oder fühlen sich selber ungerecht behandelt oder vielleicht immer wieder übergangen.

Sie hören, was vor sich geht auf dieser Welt – und sehen sich deshalb lieber nicht mehr die Nachrichten an, weil das Elend auf der Welt einfach zu viel und damit unerträglich scheint.

Und deshalb ziehen diese Menschen bewußt Konsequenzen.

Statt ihre ganze Energie im Außen für Dinge zu verlieren, die sich scheinbar nicht ändern lassen, ziehen sie sich in ihr Inneres zurück, wollen sie ihre Energie lieber dafür verwenden, sich spirituell weiterzuentwickeln. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Mir geht es oftmals genauso. Ich ertrage nicht mehr, was alles Schreckliches vor sich geht auf dieser Welt und will lieber nichts mehr davon wissen, weil ich nicht mehr damit umgehen kann, es nicht mehr verarbeiten kann.

Ich kann auch abends keine Krimis mehr anschauen, weil mich die Handlung im Schlaf verfolgt, und ich kann keine Thriller mehr lesen.

Auch Louise Hay sagte, es sei besser, abends keine Nachrichten mehr zu hören, versicherte uns aber gleichzeitig: „All I ever need to know, comes to me, at the right time, in the right way“.

Schön und gut, aber wir sind nicht auf diese Welt gekommen, um uns vor allem zu verschließen. Sondern um zu lernen. Indem wir uns mit den Dingen auseinander setzen, die hier vorgehen, lernen wir, und an den Prozessen kann unsere Seele wachsen. Also wäre es besser, einen Weg zu finden, wie wir mit all den Geschehnissen und Nachrichten umgehen können, ohne daran zu zerbrechen. Und genau hierzu hat uns Gott das Gebet geschenkt. Mit einem Gebet können wir Gutes tun. Indem wir für etwas beten, senden wir gute Energie.

Wir lesen von einem Verbrechen an einem Kind, und Tränen schießen uns in die Augen. Der Atem stockt wenn wir hören, dass ein Vater seine ganze Familie ausgelöscht hat. Wir stehen hilflos davor. Wir kennen diese Familie nicht und trotzdem setzt unser Herz für einen Moment aus. Hilflos. Aber das sind wir nicht wirklich. Wir hören von der Nachricht und können etwas tun. Wir können ein Gebet sprechen für diese Familie. Und zwar für die ganze Familie. Für die Opfer, aber auch für den Täter. Für die Angehörigen, die nun irgendwie weiter leben müssen, vielleicht sogar damit weiterleben müssen, Schuld auf sich geladen zu haben, weil sie die Tat nicht verhindern konnten. Beten. Auch für die Einsatzkräfte, die Sanitäter, Ärzte und Ersthelfer vor Ort, die gerufen wurden zu einer Situation, die sich für immer in ihrem Gedächtnis einprägt aber auch für ewig in ihrer Seele bleibt. An dem Ort, wo alle unsere Erfahrungen gesammelt werden, aus allen Leben, auf ewig.

Wir können ein Gebet sprechen, nur ganz kurz, z. B. Lieber Gott, ich sende Licht, Liebe und Engel in diese Situation und bitte um das Allerbeste für alle Betroffenen.

Und damit kann ich loslassen.

Wisse, es ist geschehen. Ich habe heilende Energie geschickt und damit das meinige beigetragen. Und wenn Viele das tun, dann erhöht sich die Energie. Und wir sind nicht mehr hilflos.

Als im September der Wirbelsturm IRMA auf Kuba und später auf Florida zuraste, gab es einen Aufruf auf fb. Die Leute wurden aufgefordert, sich an einem bestimmten Ort zu treffen, um dort gemeinsam auf den auf sie zurasenden Sturm zu schießen. Diese Idee war natürlich nicht nur hirnverbrannt sondern auch für alle lebensgefährlich.

Ein super Thema für alle Comedians, sich darüber lustig zu machen. Aber manche gingen auch noch einen Schritt weiter und sagten: „Klar, wir wissen alle, dass es nicht hilft, auf einen Tornado zu schießen – den bekämpft man schließlich mit Friedensgebeten“. Und hatten damit prompt noch mehr Lacher auf ihrer Seite. Tatsächlich hat der Comedian damit die Wahrheit gesprochen. Friedensgebete helfen, Böses abzuwenden. Wenn viele Menschen für das gleiche Beten, steigt die Energie und ein Sturm kann vielleicht nicht aufgelöst aber geschwächt und abgewendet werden.

Wir alle kennen das. Seit hunderten von Jahren treffen sich Menschen, um gemeinsam zu beten. In Kirchen halten wir gemeinsam Fürbitten.

Als Doreen Virtue Anfang 2017 voraussah, was in diesem Jahr alles kommen konnte, die neue Regierung, die sich zuerst mal gegen alles stellte. Und das nicht nur im eigenen Land sondern auch in Europa, England und Frankreich, in der Türkei.

Die atomare Bedrohung aus Nordkorea. Die Erdbeben in Italien und Mexiko. Da zog sie sich aus ihrem Alltagsgeschäft zurück, weil ihr alles zu viel wurde. Bislang hatte sie regelmäßig ein Jahresreading gepostet, Ein Wochenorakel ins Internet gestellt und täglich eine Karte gepostet mit der Energie, die heute die Welt und die Menschen darauf am meisten beeinflussen würde. Aber das konnte sie nun nicht mehr. Weil ihr das alles zu viel geworden war. Und so zog sie sich zurück. Und im Januar hatte sie dann eine Vision von Jesus Christus.

Jesus, der im Weltall stand und seine Heilenergie über die ganze Erde ausströmte. Jesus war ein großer Heiler und strömte nun seine ganze Energie in die Welt. Und da wusste sie, dass wir eine Chance haben. Indem wir diese Energie annehmen und verstärken statt uns zu verstecken und angstvoll jeden neuen Tag erwarten.

Diese Jesus Erscheinung war so eindringlich, dass Doreen sich taufen ließ. Obwohl ihre Eltern gläubig waren und auch Doreen immer schon an Gott geglaubt hatte, hielt sie bis heute nicht viel von Religion. Sie sagt, Religion ist etwas was der Mensch erschaffen hat, nicht Gott. Im Prinzip sollte die Religion nur ein Weg sein, uns zu Gott zu führen. In ihren Augen ist es die Aufgabe jeder Religion, uns zur All-Liebe zu führen, also zu Gott.

Nun aber, nach dieser Jesus-Erscheinung, hatte sie plötzlich das Gefühl, ihren eigenen Glauben zu verleugnen. Und so wollte sie sich taufen lassen, um sich offen zu Christus zu bekennen.

Und sie stellte ihre Arbeit um. Inzwischen postet sie wieder, aber in einer anderen Form.

Sie hat „Mornings with the Lord“ entwickelt. Sie liest jeden Tag einen Psalm vor und erklärt diesen anhand einer neuen Übersetzung der Bibel. Und sie erzählt die Geschichte, die dieser Bibelstelle zugrunde liegt.

Und dann leitet sie zu einem Gebet an.

Und somit hat sie einen Weg gefunden, sich mit den täglichen Energien besser auseinander zu setzen, der Welt zu helfen und dabei nicht selber Schaden an der Seele zu nehmen.

 

Und das ist eine Entwicklung, die nicht nur Doreen Virtue gemacht hat. In den Büchern von Jana Haas finden wir immer Gebete. Gebete, den Tag zu beginnen, Gebete den Tag abzuschließen und im Schlaf Frieden und Erholung zu finden. Damit wir für den nächsten Tag gestärkt sind.

Kyle Gray bietet Engelgebete an, zum Beispiel in seinem Buch „Hallo Engel“.

Und ganz besonders ans Herz legen kann ich Euch das Büchlein „Du bist beschützt“ Engel-Gebete von Michaela Merten.

Diese Gebete gehen ganz nah, sprechen richtig aus dem Herzen. Und außerdem wird noch zu jedem Erzengel eine Beschreibung abgegeben.

Und über allen Gebeten steht natürlich das „Vater unser“ – das älteste Gebet überhaupt, das weltweit fast ein Drittel der Menschheit gemeinsam hat.

Und in der Zeile „wie im Himmel so auf Erden“ werden wir aufgefordert, das unsere dazu beizutragen, um den himmlischen Zustand auf der Erde zu erschaffen. Und damit hat jeder von uns seinen Auftrag sogar schriftlich vorliegen. Wenn wir uns also wieder einmal fragen „Was mache ich hier? Was habe ich mit all diesem Irrsinn zu schaffen?“ Dann hören wir hier die Antwort. Wir sind hier, um die Welt besser zu machen. Wie im Himmel so auf Erden.

Jeder darf sein Scherflein dazu beitragen.

 

Abonniere den Blog, wenn es Dir hier gefällt.

Diesen Text schrieb Karla Weller-Kaehler           http://www.karla-weller.de

Ich freue mich, wenn Du den Blogartikel an Deine Freunde und Bekannten weitergibst, denn schließlich gilt:

Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es!

 

Veröffentlicht in: Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s